Spätestens seit ihrem Erfolgsroman “Ich nannte ihn Krawatte” ist Milena Michiko Flašar aus der deutschsprachigen Literaturlandschaft nicht mehr wegzudenken. Ihre Bücher verhandeln auf literarisch raffinierte Weise Themen wie Vergänglichkeit und Tod, Einsamkeit und unerfüllte Sehnsüchte. Bei einer Tasse japanischem Tee sprechen wir mit der Autorin über ihre neuesten Bücher - und das sind gleich drei: “Der Hase im Mond” versammelt surreal-fantastische “japanische Geschichten”, in denen nicht nur eine Füchsin und mehrere Doppelgänger*innen eine Rolle spielen. Außerdem geht es um die beiden Essays “Sterben lernen auf Japanisch” und “Gedankenspiele über die Einsamkeit”, anhand derer uns die Autorin über Persönliches wie auch über ihr Schreiben und ihre Beziehung zu Japan, dem Schauplatz ihrer Bücher, erzählt. Die Folge ist in freundlicher Kooperation mit dem Literaturhaus am Inn entstanden.
Foto: Helmut Wimmer
Website von Milena Michiko Flašar mit aktuellen Lesungsterminen: https://www.milenaflasar.com/
"Der Hase im Mond", Erzählungen, Wagenbach: https://www.wagenbach.de/buecher/titel/der-hase-im-mond.html
"Sterben lernen auf Japanisch", Essay, Wasser Publishing: https://www.dasistwasser.com/shop/sterben-lernen-auf-japanisch
"Gedankenspiele über die Einsamkeit", Droschl: https://www.droschl.com/buch/gedankenspiele-ueber-die-einsamkeit/
Das im Gespräch erwähnte Kinderbuch "Der glückliche Löwe" von Louise Fatio mit Illustrationen von Roger Duvoisin ist in einer neuen Ausgabe im Herder Verlag erschienen: https://www.herder.de/kinderbuch/shop/p7/57286-der-glueckliche-loewe-gebundene-ausgabe/
Die von Gabriele Wild erwähnte Lesungsbesprechung von Markus Stegmayr: https://literaturtirol.at/lilit/post/sanftmuetig-radikale-weltenverdrehungen-17-03-2026